
Im Rahmen des BMBF-Wettbewerbs "Gesundheitsregionen der Zukunft - Fortschritt durch Forschung und Innovation" ist Hamburg als Gesundheitsmetropole ausgezeichnet und mit dem Verbundprojekt "Netzwerk Psychische Gesundheit" mit einer Förderzusage für den Zeitraum 2011 bis 2014 bedacht worden. Eines von elf Teilprojekten dieses Gesamtprojektes ist vom Institut für Allgemeinmedizin des Universitätskrankenhauses Hamburg-Eppendorf (Projektleitung: Prof. Dr. Hendrik van den Bussche) eingebracht worden und wird in Kooperation mit dem KoPM®-Zentrum durchgeführt. Als Ko-Leitung des Projekts fungiert Prof. Dr. Knut Dahlgaard.
Der Hintergrund für das Projekt ist folgender: Aufgrund der Arbeitsdichte im Praxisalltag fehlt dem Hausarzt die Zeit, um die kommunikationsintensive Diagnostik und Begleitung des Patienten mit angstbedingten, depressiven oder somatoformen Störungen ("ADS"-Patienten) adäquat vorzunehmen. In diesem Projekt soll erprobt werden, ob die Mitarbeit einer fortgebildeten Krankenschwester in einem Tandem-Modell eine Verbesserung der Primäversorgung dieser Patienten erreichen kann.
Der Part des KoPM®-Zentrums in diesem Projekt wird schwerpunktmäßig bei der Rekrutierung, Schulung und Begleitung der für diese Intervention vorgesehenen Pflegenden liegen. Diese Ausrichtung entspricht dem im Rahmen des KoPM®-Modells vorgesehenen Kernelement eines erweiterten Aufgabenspektrums für hochqualifizierte Pflegende zur Verbesserung der Kooperationsbeziehungen zwischen Ärzten und Pflegenden im Versorgungsprozess.
Geplanter Beginn des Projekts ist das 1. Quartal 2011.
Das Institut für Allgemeinmedizin erreichen Sie hier.