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Interdisziplinäre Kompetenzentwicklung

Wer mit anderen Zusammenarbeitet, muss neben der eigenen Fachkompetenz zwei weitere Kompetenzen mitbringen: einerseits die Fähigkeit und Motivation, von anderen lernen zu können und zu wollen, andererseits die Kompetenz zur eigenen Gestaltung gewinnbringender Kooperation.
Im KoPM®-Modell haben hochqualifizierte Pflegende, die mit dem Arzt im Kernteam patientenbezogen kooperieren und der Prozess der Patientenversorgung maßgeblich managen, eine Schlüsselfunktion.
Die entsprechenden Anforderungen gehen deutlich über das hinaus, was in der Berufsausbildung Gesundheits- und Krankenpflege vermittelt wird, und auch die Berufserfahrung reicht nicht ohne weiteres hin. Das KoPM®-Zentrum hat ein eigenes Qualifizierungsmodul entwickelt, das in einer Weiterbildung die entsprechenden Grundlagen für die Übernahme dieser komplexen Funktion vermittelt.
Natürlich ist eine interdisziplinäre Kompetenzentwicklung erst vollständig, wenn auch Ärzte ihre Kompetenzen in Bezug auf die Kooperation weiter entwickeln.
Nach Erfahrungen des KoPM®-Zentrums können Angebote für Ärzte im Bereich Arbeitsorganisation und Personaleinsatz die Kooperation deutlich fördern.