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Kooperativer Versorgungsprozess

Ärzte und Pflegende müssen funktionell und vertrauensvoll zusammenarbeiten, um das Beste für Patienten erreichen zu können. Das Grundkonzept ist einfach:
Die medizinisch-pflegerische Versorgung wird auf der Grundlage der Patientenbedürfnisse und ärztlicher Entscheidung gemeinsam zwischen Ärzten und Pflegenden abgestimmt, geplant und durchgeführt. Das KoPM®-Modell konkretisiert diese Form einer guten Zusammenarbeit in Bezug auf die Prozessgestaltung:

  • Aufgabenklärung: Jeder weiß, was der andere macht; es gibt keine ungeklärten Zuständigkeiten, Doppelarbeiten und Lücken.
  • Der Pflegeauftrag in der Patientenversorgung wird mit der medizinischen Versorgung zu einem medizinisch-pflegerischen Prozess integriert.
  • Der Pflegeprozess stellt einen autonomen Handlungsbereich dar, der sich aus dem Pflegeauftrag an der Patientenvesorgung ergibt und zusammen mit den ärztlichen Tätigkeiten den Versorgungsprozess bestimmt.
  • Über ihre eigentlichen pflegerischen Interventionen hinaus übernehmen engagierte hochqualifizierte Pflegende Schlüsselaufgaben für den gesamten Prozess der Patientenversorgung: die Koordination der Untersuchungen und Behandlungen, die Mitarbeit im Medizinprozess und das einzelfallbezogene Case Management.
  • Die wichtigsten Aktionen und Prozeduren sind kurz und prägnant schriftlich formuliert; keiner muss ständig neue Regelungen erfinden und andere darüber informieren.
  • Störungen und Arbeitsunterbrechungen werden durch eine Koordination der Prozesse sowie der Aufgaben- und Verantwortungsbereiche deutlich reduziert.