. .

Selbstmanagementförderung in der hausärztlichen Versorgung
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf/Hausarztpraxen (2012-2015)

Eines von elf Teilprojekten des Verbundprojekt "Netzwerk Psychische Gesundheit“ (gefördert vom BMBF) wird vom Institut für Allgemeinmedizin des Universitätskrankenhauses Hamburg-Eppendorf (Projektleitung: Prof. Dr. Martin Scherer) durchgeführt; Kooperationspartner ist das KoPM®-Zentrum. Das Projekt trägt den Titel: „Selbstmanagementförderung bei Patienten mit angstbedingten, depressiven und somatoformen Störungen in der Primärversorgung auf der Basis einer neuen Form der Kooperation von Pflegekräften und Hausärzten“.

Aufgrund der Arbeitsdichte im Praxisalltag fehlt dem Hausarzt die Zeit, um die kommunikationsintensive Diagnostik und Begleitung des Patienten mit angstbedingten, depressiven oder somatoformen Störungen ("ADS"-Patienten) adäquat vorzunehmen. In diesem Projekt sollte erprobt werden, ob die Mitarbeit von fortgebildeten Pflegekräften in einem Tandem-Modell eine Verbesserung der Primärversorgung dieser Patienten erreichen kann.

Der Part des KoPM®-Zentrums in diesem Projekt liegt schwerpunktmäßig bei der struktur-, organisations- und ablaufbezogenen Prozessbegleitung und Evaluation im Sinne einer Machbarkeitsstudie. Die Tätigkeit der Pflegenden („Beratungsassistentinnen“) begann im Jahr 2013 in den etwa 10 Hausarztpraxen. – Das Projekt wird im Jahr 2015 abgeschlossen.